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SVSV

Motorways of the sea-Projekt bei TT-Line

Auf unseren „Meeresautobahnen", die Schweden (Trelleborg) und Deutschland (Travemünde und Rostock) verbinden, werden im Rahmen des EU Förderprogramms „Motorway of the Seas" auf unseren Schiffen Umweltinvestitionen und in den von uns bedienten „Hub Ports" Infrastrukturmaßnahmen durchgeführt.
Die Investitionen tragen zur Verwirklichung verschiedener europapolitischer Zielsetzungen bei und werden durch eine TEN-T-Finanzierung unterstützt. Die Initiative ist das Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation zwischen den betreffenden Häfen und Terminalbetreibern sowie der TT-Line als Seeverkehrsdienstleister.
Das Projekt (Teil 1) startete Anfang 2011, wurde durch TT-Line koordiniert und umfasst die folgenden Maßnahmen:

  • Einführung von Emissionsminderungs-Technologie, speziell durch Installation und Test einer Pilotanlage zur Hybrid-Nassreinigung auf einem der "Green Ships" der TT-Line (Nils Dacke) bis Ende 2014.
  • Installation einer Landstromanlage im Hafen von Trelleborg.
  • Erhebliche Investitionen in den Hafen von Trelleborg, um den Korridor auf den Einsatz der nächsten Generation von RoPax-Schiffen vorzubereiten. Ein neuer Fähranleger Nr.10 wurde errichtet und Rampen für Haupt- und Oberdeck installiert. Das Ausbaggern des Hafenbeckens und der Bau neuer Molen ist bereits 2013 abgeschlossen worden. Des Weiteren wurden vom Hafen in Trelleborg Abwasserauffangeinrichtungen am Fähranleger Nr.10 errichtet.
  • Erweiterung des intermodalen Terminals in Trelleborg (Aufstellflächen und -Bereiche nahe des neuen Fähranlegers Nr.10).
  • Erweiterung des intermodalen Terminals in Rostock durch Erhöhung der Jahresumschlagleistung auf 140.000 Intermodaleinheiten. Die Planungs- und Erdarbeiten, Bau der Gleise und der Aufbau von zwei Portalkränen sind 2014 abgeschlossen worden.
  • Projektmanagement und Berichterstattung.

Trelleborg

Die Erweiterung des Hafens und der Kapazitäten der intermodalen Terminals in Rostock und Trelleborg tragen zu einer besseren Integration des Seeverkehrs in die multimodalen Verkehrsketten bei. Der Ausbau unterstützt die Vermeidung zukünftiger Transportengpässe, die Entwicklung kombinierter Transportlösungen aus Schienen- und Seeverkehr und die Entlastung der Straßen entlang des Korridors.
Die Pilotanlage einer Emissionsminderungs-Technologie bereitet eines der "Green Ships" der TT-Line darauf vor, die neuen SECA-Vorschriften ab 2015 einhalten zu können. Die Erfahrungen, die im Zuge von Bau, Test und Betrieb gesammelt werden, können bei späteren, ähnlichen Installationen auf RoPax-Schiffen von Nutzen sein. Für Teil 2 des Projekts „Green Bridge" sind eine Benchmark-Anlage auf dem Schwesterschiff sowie Pilotanlagen auf den Schiffen mit diesel-elektrischen Podantrieben, Nils Holgersson und Peter Pan, geplant.
Der Einbau von Emissionsminderungs-Technologien und Landstromanlagen sorgt für weniger Luftverschmutzung und trägt entscheidend zur Schaffung grüner Ostseehäfen bei.